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Freiwasserschwimmen

Freiwasserschwimmen sagt es schon im Namen: Schwimmen in freien Gewässern macht frei. Es wirkt Wunder an Körper und Seele. Nach einer längeren Strecke in einem See fühlt man sich wie neu geboren.
 
Wichtig ist jedoch, dass man die Sicherheitvoraussetzungen beachtet:
 
Wassertemperatur
Erkundigen Sie sich vor dem Schwimmen einer längeren Strecke, welche Temperatur das Wasser hat. Nicht alle Menschen sind gleich kälte- oder wärmeempfindlich. Ist das Wasser weniger als 21 Grad, empfiehlt sich für eine Strecke ab 1,5km einen Neopren zu tragen. Selbstverständlich ist auch die Lufttemperatur entscheidend. Wer schnell ausgekühlt ist, kann auch eine Neopren-Kappe oder zwei Badekappen übereinander anziehen.
 
Wer es gerne sehr kalt hat: Die Grundregel lautet; 15 Grad kaltem Wasser sollte man sich nicht länger als 15 Minuten aufhalten, bei 14 Grad nur noch 14 Minuten, etc. Durch Training lässt sich diese Verweildauer verlängern.
 
Sichtbarkeit
In den Seen und Flüssen sind auch Kursschiffe, Ruderer, Segelboote, etc. unterwegs. Schwimmer sind von allen Gewässernutzern die kleinsten und grade für Motorbootfahrer erst sehr spät zu sehen. Machen Sie sich deshalb sichtbar: Tragen Sie eine grellfarbige (neongrün, neongelb, pink, rot) Badekappe, nehmen Sie einen auffälligen Gegenstand mit Auftrieb (zum Beispiel Baywatch-Boje) mit und schwimmen Sie mit anderen Personen zusammen. So werden Sie besser und schneller erkannt.
Und trotz aller Sichtbarkeit: Seien Sie selber sehr aufmerksam!
 
Kräfte
Überschätzen Sie sich nicht. Schwimmen Sie im Freigewässer nur Strecken, wenn Sie im Pool schon ähnlich lange Strecken geschwimmen sind. Schwimmen Sie lange Strecken nie alleine. Lassen Sie sich durch einen zweiten Schwimmer oder durch jemand auf einem Boot begleiten. Auch hier wieder: Nehmen Sie einen Gegenstand mit Auftrieb (zum Beispiel Baywatch-Boje) mit. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, nehmen Sie keine lange Schwimmstrecke im freien Gewässer in Angriff. 
 
Orientierung
Im freien Gewässer gibt es keine Linien am Boden, an denen man sich orientieren kann. Richten Sie deshalb den Blick immer wieder mal nach vorne zum Ziel - einem vor dem Start gemerkten markanten Objekt am gegenüberliegenden Ufer (Gebäude, Springbrunnen, Turm, etc.). Werden Sie von jemandem in einem Boot begleitet, können Sie sich auch am Boot orientieren. Falls Sie in einer Gruppe schwimmen, wo Brustschwimmer dabei sind, können Sie sich auch an diesen orientieren. Denn die Brustschwimmer haben das Ziel immer vor Augen.
 
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